Unterwegs auf den Spuren von Martin Luther

Luther-Projekt am 30. Oktober 2017


Wir haben eine Zeitreise gemacht und sind im Jahr 1517 gelandet.

Wir haben Martin Luther ein kleines Stück auf seinem Weg begleitet und ihn etwas besser kennengelernt.

 

Für einen Tag waren wir seine Schüler.

 

Auch seiner Frau Käthe sind wir begegnet. Sie hat uns von ihrem Mann berichtet.

Wir haben sie in ihre Kammer begleitet, in der es ganz dunkel war und darüber gesprochen wie es ist,

wenn man sich im Dunkel fürchtet.

Danach konnten wir uns vorstellen, wie Martin Luther sich während des Gewitters gefühlt haben muss

und warum er Gott um Hilfe gebeten hat.

 

Wir haben Martin Luther vor der Kirche in Wittenberg getroffen.

Er war dagegen, dass die Menschen damals Ablasszettel kaufen mussten, weil ihnen gesagt wurde,

dass sie sonst nach dem Tod für ihre Sünden ins Fegefeuer kommen würden.

 

Gott braucht keine Ablasszettel um uns zu lieben.

Er liebt uns so wie wir sind.

Immer.

   

Auf unserem Weg waren wir bei einem Kollegen von Martin Luther. Sein Name war Philipp Melanchthon.

Auch er hat, genau wie Martin Luther, an der Universität unterrichtet.

Er erzählte uns, dass Herr Luther sich furchtbar über die Menschen geärgert hat.

Sie haben immer wieder Ablassbriefe gekauft, aber ihr Verhalten haben sie nicht verändert.

 Gott will, dass sich die Menschen ändern, nicht mehr lügen, nicht mehr stehlen…

 

Martin Luther schrieb alles auf, was er dachte – 95 Thesen sind es geworden.

  

Am 31. Oktober 1517 hat er alle 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg geschlagen.

Dadurch kam es zu einer großen Unruhe unter den Menschen.

Sie wollten, dass sich vieles ändert.

Martin Luther musste sich verstecken, weil er sonst gefangen genommen worden wäre.

In einer kleinen Stube auf der Wartburg fand er Schutz beim Burgvogt Hans. Er nannte sich Junker Jörg und fing in dieser Zeit an, die Bibel ins Deutsche zu übersetzen.

  

An jeder Station auf unserem Weg haben wir ein Puzzelteil bekommen

und diese dann am Ende des Tages zusammengesetzt.

 

Der Ring – Zeichen der nicht endenden Liebe Gottes

Die Rose – Die Blütenblätter erinnern an Engelsflügel, an Engel, die mich behüten.

Das Herz – Mein Herz schlägt für Gott, für Gerechtigkeit, für mein eigenes Gewissen.

Das Kreuz – Es erinnert daran, dass Jesus den Tod nicht gefürchtet hat und für uns weiterlebt,

damit wir niemals den Mut verlieren.

Das Wappen von Martin Luther ist entstanden.

 Man nennt es Lutherrose.

  

Auch in den ersten und zweiten Klassen haben wir uns mit Martin Luther und Dingen aus seiner Zeit beschäftigt.

Wir haben kleine Stoffbeutel und Lutherlaternen gebastelt. Auch den Buchdruck durften wir ausprobieren und wir haben eine Geschichte über Martin Luther gehört.

 

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